Wir erzählen dir gerne unsere Geschichte.

Irgendwie liegt „es“ ja schon in der Familie …

… denn die Familie kommt aus Franken, wo Bier Tradition hat und seit Jahrhunderten zum Alltag gehört.

Schon Ralphs Großvater arbeitete in einer bekannten Hofer Likörfabrik. Sein Schwiegervater war Brauereiverwalter bei der ehemaligen „Patrizier“-Brauerei in Nürnberg. Den älteren Sohn Daniel zog es zum „Craftbeerstore“ der Ratsherrn Brauerei nach Hamburg, und Michael, der jüngere, ist dem Bier bei der Brauerei Gutmann in Titting verbunden.

Die Lust am Bier war so groß, dass Ralph die Ausbildung zum Biersommelier absolviert hat. Gemeinsam mit Daniel. Und Michael.

Drei Biersommeliers in einer Familie – da war es doch kein Wunder, dass auch Karin Hertrich, die eigentlich mehr auf Wein steht, nicht mehr am Thema Bier vorbeikam. Im Lauf der Zeit lernte sie die unterschiedlichen Bierstile, vor allem aus der Craft Beer Szene, kennen, was auch bei ihr die Faszination und Leidenschaft so richtig entfachte. Und so gab sie dann auch bereitwillig einen Kellerraum frei, als Ralph im Jahre 2012 mit einer Brauanlage vom Typ BrauEule mit dem Bierbrauen anfing.

Ralph hat sich dem Thema über Brauseminare autodidaktisch genähert und reichlich Brauliteratur einverleibt. Die ersten Versuche, teils mit eigenem Hopfen eingebraut, förderten schon trinkbare Ergebnisse zutage, woraus bald die ersten interessanten Hobby-Sorten entstanden. Klar wurde nicht jeder Sud sofort ein Erfolg, aber Ralph tastete sich nach und nach an komplexere Biere heran. Rezepte wurden ausprobiert, verändert, verbessert oder verworfen. Hopfengestopfte Weizen, Bock- und Doppelböcke, Stouts, Pale und Red Ales, IPAs, Saisons, Witbiere und auch ein gelungenes Chili-Ale entwickelte er im Laufe der Jahre.

Und je mehr unterschiedliche Biere Ralph braute, desto mehr konnte sich Karin für Bier begeistern. Immer öfter war sie es, die am Abend gemeinsam ein Fläschchen aus dem Keller verkosten wollte. Als Daniel, Michael und Ralph ihre Leidenschaft schließlich mit einem Biersommelier-Kurs krönten, ließ Karin der Gedanke nicht mehr los, auch andere am selbst gebrauten Biergenuss teilhaben zu lassen. In Jörg fanden Karin und Ralph einen Brauer, der die Biere auf eine große Anlage umsetzen konnte. Er hat die Idee mit seinem Können und seinem Netzwerk unterstützt und so dazu beigetragen, dass der Plan eines neuen Bierlabels in Feucht bei Nürnberg Realität werden konnte.

Warum Hopferei? Bilder unserer Arbeit